Our Top Products Picks
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Ich habe den Großteil des letzten Jahrzehnts damit verbracht, mit 4/0-Kupferkabeln zu hantieren und Kabelschuhe für netzunabhängige Systeme zu verpressen. Es hat schon seinen Reiz, ein System aus Einzelkomponenten zusammenzubauen – beispielsweise einen Victron-Wechselrichter mit EG4-Serverrack-Batterien zu kombinieren –, aber für den durchschnittlichen Hausbesitzer ist das aufwendig, komplex und abschreckend. Hier kommt der Sigenergy SigenStor Testbericht ins Spiel, den ich die letzten 90 Tage getestet habe.
Seit seiner Markteinführung vor einigen Jahren verspricht der SigenStor, das Kabelgewirr aus Leitungen und separaten Gehäusen zu beseitigen. Er bezeichnet sich selbst als erstes echtes 5-in-1-Energiespeichersystem (ESS), das Solarwechselrichter, Batterie-Leistungsumwandlungssystem (PCS), EV-Gleichstromladegerät, Akku und Energiemanagementsystem (EMS) in einem eleganten Turm vereint. Aber schafft diese Integration einen Single Point of Failure oder ist sie die ultimative Lösung für Ganzhaus-Batterie-Backup: Der Leitfaden zur Energiesicherheit 2026? Um das herauszufinden, habe ich meine bewährte Hybridkonfiguration getrennt und meinen Workshop ausschließlich mit dem SigenStor durchgeführt.
## Die Hardware: Legosteine für Hochspannung
Das Erste, was am SigenStor auffällt, ist die Kabellosigkeit. Zwar sehen wir im Jahr 2026 vermehrt modulare Designs, doch Sigenergy bietet nach wie vor die eleganteste Umsetzung dieses Konzepts, die ich kenne.
Das System besteht aus stapelbaren Modulen. Man beginnt mit einer Batteriebasis, stapelt darauf weitere 5-kWh- oder 8-kWh-Batteriemodule und setzt schließlich den Wechselrichter/das Ladegerät für Elektrofahrzeuge auf. Die Verbindung erfolgt über robuste, interne Hochspannungs-Sammelschienen. Es gibt keine externe Gleichstromverkabelung zwischen den Batterien und dem Wechselrichter.
Sensorische Details:
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Gewicht: Die Module sind massiv. Das 8-kWh-Batteriemodul wiegt etwa 77 kg. Zum sicheren Stapeln werden zwei Personen oder ein Hebezeug benötigt.
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Verarbeitung: Das Gehäuse wirkt sehr robust. Es ist nicht so biegsam wie manche günstigere Konkurrenzprodukte. Es fühlt sich an wie ein solides Gerät, vergleichbar mit einem hochwertigen Kühlschrank, und nicht wie ein Garagengerät.
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Das Klicken: Beim Aufsetzen des Wechselrichtermoduls auf den Batteriestapel rastet es spürbar ein. Seitliche Verriegelungen fixieren alles zu einer stabilen Einheit.
Für Heimwerker, die das Verlegen von Kabelkanälen hassen, ist diese Konstruktion genial. Die Installationszeit reduziert sich im Vergleich zu einer Split-Klimaanlage um 70 %.
## Leistung im Alltag: Das 5-in-1-Versprechen
In Marketingbroschüren wird gerne mit dem Begriff „5-in-1“ geworben, aber wie schlägt sich das System unter realen Bedingungen? Ich habe meine gesamte Werkstatt – inklusive Tischkreissäge, Staubabsaugung und Split-Klimaanlage – mit einem 3-Modul-Stack (ca. 24 kWh) und dem 10-kW-Wechselrichtermodul betrieben.
Die Wechselrichterleistung
Die Dauerleistung von 10 kW ist gegeben. Beim Anlaufen eines Motors habe ich die Leistung kurzzeitig auf 12 kW erhöht, und die Spannung blieb stabil, ohne dass die Beleuchtung flackerte. Der Klirrfaktor (THD) war gering, sodass meine empfindlichen Elektronikgeräte einwandfrei funktionierten.
Die Integration des Elektroauto-Ladegeräts
Das ist das absolute Highlight. Die meisten Systeme benötigen ein separates Elektroauto-Ladegerät an der Wand, das mit dem Hauptverteiler verbunden ist. Der SigenStor integriert ein 25-kW-Gleichstrom-Schnelllademodul direkt in den Stack (wenn man sich für das oberste Modul entscheidet).
Ich habe dies mit einem Elektroauto des Modelljahres 2025 getestet. Durch den direkten Anschluss an das Energiespeichersystem (ESS) wird der bei herkömmlichen Ladegeräten (Level 2) übliche AC/DC-Wandlungsverlust umgangen. Ich habe Ladeeffizienzen von über 97 % gemessen. Außerdem ist bidirektionales Laden (V2X) hier standardmäßig möglich. Bei einem Stromausfall kann ich Strom vom Fahrzeug beziehen, um das Haus mit Strom zu versorgen, ohne ein separates bidirektionales Gateway kaufen zu müssen.
## KI-Energiemanagement: Spielerei oder nützlich?
Im Jahr 2026 behauptet alles, KI zu haben. Mein Toaster hat wahrscheinlich sogar ein neuronales Netzwerk. Die Implementierung von Sigenergy in der mySigen-App ist jedoch tatsächlich praktisch für die Nutzung von zeitabhängigen Stromtarifen (TOU).
Das System nutzt GPT-4-basierte Logik zur Analyse verschiedener Datenpunkte:
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Wettervorhersage: Letzten Dienstag sagte es eine bewölkte Phase korrekt voraus und lud den Akku während des günstigen Zeitfensters (2–5 Uhr) vor, um meine Netzabdeckung sicherzustellen.
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Tarifpläne: Es aktualisierte sich automatisch, als mein Energieversorger seine Spitzenzeiten für die Sommersaison verschob.
Ist es perfekt? Nein. Einmal entlud es den Akku kurz vor einer Sturmwarnung aggressiv, um überschüssige Energie ins Netz einzuspeisen. Dadurch hatte ich nur noch 20 % Kapazität, als das Stromnetz kurzzeitig ausfiel. Die KI lässt sich überschreiben, und für kritische Notstromszenarien empfehle ich dennoch, unabhängig von den Algorithmen eine feste Reservegrenze von 30–50 % festzulegen.
## Der entscheidende Faktor: Reparierbarkeit vs. Integration
Hier die bittere Realität hochintegrierter Systeme: Fällt das oberste Wechselrichtermodul aus, ist Ihr gesamtes System praktisch nutzlos, bis Sie ein Ersatzgerät erhalten. Sie können nicht einfach einen handelsüblichen 48-V-Wechselrichter verwenden und ihn anschließen, um die Zeit zu überbrücken, wie es beispielsweise bei einem Server-Rack-Batteriesystem möglich ist.
Die Abhängigkeit vom Hersteller:
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Erweiterung: Sie müssen Sigenergy-Batteriemodule kaufen. Ein späterer Austausch mit günstigeren Ruixu- oder EG4-Batterien ist nicht möglich.
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Service: Sie sind auf das Händlernetz von Sigenergy angewiesen. Bei langsamen Supportleistungen bleibt Ihr Strom aus.
Für den unkomplizierten Hausbesitzer, der ein wartungsfreies System wünscht, ist dieses Risiko akzeptabel (ähnlich wie beim Besitz einer Tesla Powerwall). Für den ambitionierten Heimwerker, der volle Kontrolle und die Austauschbarkeit von Komponenten wünscht, wirkt dieses System jedoch beengend.
## Vergleich: SignStor vs. The Field
Wie schlägt sich der SigenStor im Vergleich zu anderen Top-Produkten von 2026?
| Funktionen | Sigenergy SigenStor | Tesla Powerwall 3 | EG4 18kPV + PowerPro |
| :--- | :--- | :--- | :--- |
| Chemie | LiFePO4 | LiFePO4 | LiFePO4 |
Kapazität | Modular (5–48 kWh) | 13,5 kWh (skalierbar) | Modular (14,3-kWh-Blöcke) |
Laden von Elektrofahrzeugen | Integrierter DC-Schnellladeanschluss | Separater Wandanschluss | Keiner (nur AC-Anschluss) |
V2H-fähig | Nativ | Gateway erforderlich | Nein |
Installationsaufwand | Niedrig (stapelbar) | Mittel | Hoch (Verkabelung erforderlich) |
Selbstmontage | Niedrig | Niedrig | Hoch |
Der SigenStor punktet mit hoher Energiedichte und besserer Integration in Elektrofahrzeuge. Das EG4-System ist zwar immer noch günstiger pro kWh, aber der Abstand verringert sich.
Der Sigenergy SigenStor ist ein technisches Meisterwerk, das die komplexe Welt der Heimspeicherung deutlich vereinfacht. Er sieht besser aus als alle anderen Produkte auf dem Markt, und die integrierte DC-Ladefunktion für Elektrofahrzeuge sollte heutzutage Standard bei jedem Wechselrichter sein. Diese elegante Integration geht jedoch auf Kosten der Flexibilität. Wer ein System sucht, das nach dem Einrichten einfach funktioniert, den Stromverbrauch reguliert, das Auto lädt und dabei auch noch gut aussieht, ist hier genau richtig. Wer hingegen gerne bastelt, Komponenten austauschen und Standardbatterien verwenden möchte, sollte sich anderweitig umsehen.







